20. Oktober 2009
5 kommentare
Leben
zum anlaß des alljährlichen konsumfestchens nummer eins möchte ich dieses mal schon so früh wie es nur geht mit der auflistung meiner geschenke, in der hoffnung, dass irgendwo, weit entfernt menschen sitzen, die mit mir verwandt und gleichzeitig extrem reich sind.
max meinte dazu völlig zu recht, dass ich, um mein ziel zu erreichen, für suchbegriffe wie “wie heißt der sohn der schwester meines großneffen, wo wohnt er, und was will er zu weihnachten haben?” ganz oben bei google sein müsste.
um zum punkt zu kommen; es wäre total super, wenn ich zum weihnachtsfest ein neues appleprodukt bekommen könnte, das dieser tage über den erdball rollt (besonders das neue macbook!).
in diesem sinne: hohoho!
auch heute wurde ich wieder pünktlich um sechs uhr geweckt, obwohl ich bis halb acht hätte schlafen können. diesen umstand habe ich meinem vater zu verdanken, der auch nicht wissen konnte, dass mir heute die ersten zwei stunden ausfallen. als ich mich dann gegen sieben uhr dreißig entschloß, nun aufzuerstehen, waren meine geschwisterchen alle bereits außer haus, nur mein vater saß noch am küchentisch und surfte das internet.
ich fragte ihn, ob ich den bus nehmen solle, oder ob er noch was in der stadt zu erledigen hätte und mich mitnehmen könnte, wobei herauskam, dass zweiteres der fall war. das ist zum einen gut, weil ich dann nicht in der eiseskälte auf den bus warten muss, zum anderen hätte ich dann noch länger schlafen können, was ich ihm auch mit den worten “warum bin ich dann zu nachtschlafender zeit aufgestanden?!” vermittelte.
unmittelbar darauf fanden wir endlich heraus, für was die kursstufe wirklich gut ist! die sache mit vorbereitung aufs abi und dinge lernen und dem ganzen quatsch ist natürlich humbug! es geht einzig und allein um die vorbereitung auf mein studium, bei dem ich sicherlich noch mehr schlafen und noch weniger lernen werde! fantastisch!
wenn man ein mensch ist, dessen stundenplan eigentlich ziemlich cool ist, hat man möglicherweise montags erst um neun uhr fünfzehn schule, und muss deshalb normalerweise erst um sieben uhr dreißig aufstehen. auch ich gehöre zu dieser gruppe von menschen, und auch ich hätte heute dem ausschlafen gefröhnt, wäre da nicht ein gewisses elektronisches schlaggerät auf den weg gekommen, mir mein leben zu drummatisieren.
der schock, um punkt sechs uhr geweckt worden zu sein sitzt derart tief, dass ich quasi total am durchdrehen bin und bereits ein oder zwei traumata davontragen musste. ich überlege, daydrawing aufzugeben und einen blog zu eröffnen, der ausschließlich vom schlagzeug meines bruders handelt, der würde dann daydrumming oder so heißen.
zu erwähnen bleibt noch meines bruders vorliebe für erlesene bongotrommeleinstellungen am trommelteil und sieben-drittel-takte mit stetig variierender geschwindigkeit und lautstärke. phil collins probt ab jetzt in meinem haus. rocknroll.
15. Oktober 2009
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Leben
zum ersten mal seit monaten sehen wir uns mal wieder absichtlich. wir sitzen draußen in der kälte, unterhalten uns spärlich. letzte woche waren wir verabredet, aber ich hatte keine lust. diese woche bin ich erschienen. war aber auch nicht die beste entscheidung, die ich je getroffen habe. ich sah in ihre traurigen, mit lidschatten und müdigkeit umrandeten augen. wenn wir uns grade nicht anschwiegen, wechselten wir nur wenige worte, so als ob es ein peinliches erstes date wäre. mein unmut über die situation wuchs, und als sich durch ihren, wohl in keinster weise ernst gemeinten antwortsatz, “geh doch weg.”, die situation zeigte, nutzte ich sie, nahm meine tasche und ging, ohne sie nochmal anzusehen, zum bus.

nach einer wahren geschichte. wäre diese backware nicht aussen knusprig und innen roh gewesen, und wäre sie bei öffnen der klappe nich total in sich zusammen gefallen, hätte fatma den wohl größten muffin der welt gebacken! (muffin-weltrekordlinks in den kommentaren sind nicht erwünscht.)
6. Oktober 2009
1 kommentar
Fotos

mein zimmer wird nämlich aktuell von einer schreibtischlampe beleuchtet, und der rest ist kaputt.
28. September 2009
2 kommentare
Kunst

hier, so! und nun seid ihr gefragt! sagt mir, wie ich in zukunft rumlaufen soll, denn wählen ist in und kommentieren ist total web2.0.
20. September 2009
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Bash
(17:02:10) Daniel: leute mit gmail werden sicher bevorzug
(17:03:19) Max: wer hat heutzutage nicht gmail?
(17:03:28) Daniel: Alle Leute unseres Alters ausser uns
(17:03:37) Max: .d
(17:03:41) Max: o_O
(17:03:43) Max: capslockfail
(17:03:43) Daniel: capslockfail
(17:03:46) Max: ^_^
(17:03:47) Daniel: lol
(17:03:48) Daniel: rofl
(17:03:52) Max: LMAO
(17:03:54) Max: ROFL
(17:03:55) Daniel: *gg*
(17:04:03) Daniel: BASH!
(17:04:08) Max: super.
(17:04:21) Max: aber lmao und rofl hab ich extra mit capslock geschrieben. u_u
13. September 2009
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Leben
“vergeude nicht zu viel zeit, du lebst nur einmal.” – so oder so ähnlich kennt diesen spruch wohl jeder. ist ja auch an sich eine schöne idee, jede sekunde zu nutzen und all die dinge zu tun, für die man bis jetzt noch keine zeit hatte, die man aufgeschoben hat. “wir haben noch so viel zeit.” noch ein satz, der sich mit zeit befasst. menschen, die den ersten satz mögen, würden dem zweiten entgegenhalten, alles aufschieben zu wollen. also die zeit zu verschwenden. aber wie legt man eigentlich fest, ab wann zeit wirklich “verschwendet” ist?
“zeit ist verschwendet, wenn man sie nicht nutzt!”, ruft der erste satz und versucht, seine weltverbessernde, romantische position weiter zu verteidigen. ich meine… das mag an sich stimmen, ist aber auch ein stetiger umkehrschluss mit dem ursprungssatz. wir schliessen daraus einfach mal, dass der erste satz nicht besonder helle ist und sich wohl auch nur in irgendeinem zitatebuch gelesen hat.
“komm mit uns, verschwende deine zeit” ist eine positive auslegung des zeitverschwendens. verschwendung aus sicht der anderen. aber es kommt doch ohnehin nicht darauf an, was von ausserhalb gedacht wird. wenn man selbst seine zeit richtig einteilt, dann ist es gut so.