kürzlich saß ich in einem meiner absoluten lieblingstransportmittel, und sah just wenige reihen vor mir meinen bruder und seinen lieblingsvollschwachmatenkumpel.  mein nahverwandter fragte ihn dann in fröhlicher raterundemanier, wie viele sekunden denn seiner geschätzten meinung nach eine woche hätte. ohne allzuviel nachzudenken, vermutlich ohne sein graues denkorgan überhaupt anzuwerfen antwortete er mit der zahl zweiundvierzig milliarden. in zahlen sind das 42 000 000 000. Nun gut, dachte ich mir selbst, mal abwarten, vielleicht erkennt er die abartigkeit seiner annahme von allein. dem war aber nicht so, vielmehr blieb er dabei. mein bruder tippte also fröhlich sechzig mal sechzig mal vierundzwanzig mal sieben in sein tragbares zahlenwunderding, für das man vor zweiundvierzig milliarden jahren noch auf dem scheiterhaufen verbrannt worden wäre, wenn es sowas damals schon gegeben hätte. sein ergebnis betrug richtigerweise sechshundertviertausendachthundert. bei genauer analyse der beiden zahlen wird der geneigte leser unmittelbar merken, dass eine der beiden ungleich höher ist. wenn man die größere durch die ungrößere dividiert (teilt), so erhält man ziemlich genau neunundsechzigtausendvierhundertvierundvierzig komma vierviervierviervierviervier und so weiter, die schätzung des menschen ging also gerundet siebzigtausend wochen über die gefragte zeitspanne hinaus. kann ja mal passieren.

neuehaarfarbe

zu euch gebracht mit der miserablen laptopkamera.

in den songs schreibe ich immer lustige buchstaben und zahlen, die den text strukturieren, doch aufgrund eines menschen kam ich auf die idee, dass nicht jeder genau verstehen kann, was diese zeichen eigentlich bedeuten. und darum folgt nun die ultimative beschreibung, was was bedeutet.

  • [1], [2], [3]…
    die zahlen stehen einfach für die verschiedenen strophen des liedes, zumindest auf diese lösung hätte man kommen können
  • [c]
    dieser buchstabe hingegen steht für den chorus, der an dieser stelle folgt. ich unterscheide das ganze übrigens vom nächststehenden, denn
  • [r]
    ist für mich der refrain, und dieser wird solo gesungen, ganz im gegensatz zum obenstehenden chorus, der von einem chor gesungen werden soll, sobald ich einen habe.
  • [b]
    ist die bridge, also ein mittel/zweidrittelendepart, der den zuhörer aus der gewohnten songumgebung herausreisst und ein bisschen anders klingt, anderes schema hat und so weiter, wenn man möchte hin und wieder auch instrumental.

sollten hiernach noch fragen offen sein, bin ich gerne bereit sie in den kommentaren zu beantworten.

soeben habe ich meinen bruder ins schülervz eingeladen. er war natürlich erstmal total geplättet von der wahnsinnigen funktionsvielfalt (gut dass wir nicht mit facebbok angefangen haben, vermutlich wäre er explodiert). ich war natürlich schon dadurch eine riesige hilfe, dass ich hinter ihm saß und die ganze zeit “nachrichten!” – “gruppen!” – “neue freunde!” und so rief und spontan ein paar leute in meiner icqliste bat, ihn hinzufügen zu können. jetzt sitzt er vor mir, hat einen puls von circa 420, ein debiles grinsen und freut sich über viele nachrichten, die er mit etwa 4 tastenanschlägen pro minute beantwortet. ich warte einfach noch ein paar minuten und ruf dann den krankenwagen.

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