feierabend erscheint am horizont
7. Juli 2009
1 kommentar
Schule
langsam merke es sogar ich; das schuljahr 2008/2009 rollt unaufhaltsam seinem ende zu. viele hatten spaß, viele hatten oft auch keinen, manche sind zerschellt, andere an ihren aufgaben gewachsen. noch ist natürlich nicht alles rum, aber ich bin derart hoffnungslos zukunftsfixiert (prinzipiell bin ich nie im hier un jetzt) dass dies kein grund ist, von einem schuljahresreview abzusehen.
die zehnte klasse haben wir hinter uns, es steht jedem frei zu gehen. ich werde wohl noch bleiben, weil abi machen total cool ist und ich auch total cool sein will. (klingt logisch, nicht wahr?)
doch ihr alle werdet euch nunmehr die frage stellen, wie es überhaupt jemals so weit kommen konnte, dass sich die klasse zehn a am ende eines langen jahres befinden kann. die wahrheit ist, dass prinzipiell niemand diese frage beantworten kann. wir ließen uns einfach von unseren lehrern durch antigone, ableitungen, anpassungen der tiere an ihre umgebung, ballsport, bodensport, microkontroller, chemischen krempel, achtzehntes jahrhundert, englische texte und französischen müllĀ und so weiter tragen, und waren glücklich wenn wir irgendwo ankamen.
aber wie soll es nun weitergehen? wie kann die unendlich tolle klassengemeinschaft, die wir zwar nicht hatten, aber uns immerschön vorstellten jemals zustandekommen, wenn nun jeder ein stück weit seinen eigenen weg geht? ich will es mit den worten von thees uhlmann sagen, weil ich ihn großartig finde;
ich kann es riechen
das wird ein heißes jahr
es kommt etwas auf mich zu
da ist keine dezenz in meinem sein
keine überlegung in meinem tun
was ist es wert in der welt
da ist ein brief in der post
es gibt nur einen menschen den ich kenne
der mich beruhigen kann
ich bitte übrigens darum, zu ignorieren, dass das tomte lied, aus dem dieses zitat stammt, “küss mich wach, gloria” heisst, denn darauf hab ich nun wirklich keine lust.
Das war ja klar! Ich weiß gar nicht, was du gegen sie hast…